FactSheets

Schädel-Hirn-Trauma (SHT)

Unter einem Schädel-Hirn-Trauma wird jegliche Verletzung des Schädels verstanden, die mit einer Schädigung des Gehirns einhergeht. Im Rettungsdienst kommt das Schädel-Hirn-Trauma immer wieder bei traumatischen Unfallmechanismen vor und stellt die behandelnden Rettungskräfte vor allem in Kombination mit anderen kritischen Blutungen vor eine Herausforderung.

Schenkelhalsfraktur

Bei einer Schenkelhalsfraktur (= Oberschenkelhalsfraktur) kommt es zu einem Knochenbruch im Bereich des Übergangs vom Hüftkopf zum Schaft des Oberschenkelknochens. Der Rettungsdienst wird häufig in Folge von Stürzen bei Senioren mit der Schenkelhalsfraktur konfrontiert. Nicht selten handelt es sich um komplexe Einsatzsituationen. 

Schlaganfall

Als Schlaganfall bezeichnet man gefäßbedingte Erkrankungen des Gehirns, deren gemeinsames Merkmal eine plötzlich auftretende Schädigung von Hirngewebe aufgrund eines Gefäßverschlusses oder einer Hirnblutung ist. Eine transitorisch ischämische Attacke (TIA) stellt eine umschriebene neurologische Funktionsstörung dar, die innerhalb von 24 Stunden vollständig reversibel ist.

Schock

Der Begriff “Schock” bezeichnet einen kardiozirkulatorischen Notfall, der als ein Zustand relativen oder absoluten Volumenmangels im Blutkreislauf mit folgender Hypoperfusion der Organe und steigendem Missverhältnis zwischen Sauerstoffangebot und Sauerstoffbedarf definiert ist.

Schockraum-Indikation bei Trauma

Im Rahmen von traumatologischen Notfällen empfehlen die S3-Leitlinien „Polytrauma/ Schwerverletzten-Behandlung“ die Schockraumindikation von Patienten.