FactSheets

Laryngotracheobronchitis (Pseudokrupp)

Die Laryngotracheobronchitis (ugs. Pseudokrupp), ist die häufigste Ursache für Atemnot bei Kindern bis ca. zum sechsten Lebensjahr. Sie wird hervorgerufen durch eine einengende Entzündung des Kehlkopfes, der Luftröhre oder der Bronchien.

Lebensbedrohliche Bradykardie

Bei lebensbedrohlichen Bradykardien handelt es sich um Peri-Arrest-Situationen. Sollte nicht rechtzeitig eine Therapie eingeleitet werden, kommt es zum Herz-Kreislauf-Stillstand. Die Behandlung beinhaltet zuerst die Gabe von Atropin und als eskalierende Maßnahme die transkutane Schrittmachertherapie.

Lidocain

Lidocain ist ein Antiarrhythmikum, welches im Rettungsdienst als Alternative zu Amiodaron bei der Reanimation genutzt wird. Ferner kann es bei tachykarden ventrikulären Herzrhythmusstörungen oder als Lokalanästhetikum eingesetzt werden.

Lorazepam

Lorazepam (Tavor®) ist ein Benzodiazepin, welches im Rettungsdienst zur Behandlung von Krampfanfällen, Fieberkrämpfen oder zur Beruhigung/Sedierung eingesetzt.

Lungenarterienembolie (LAE)

Als Lungenarterienembolie (LAE) oder Lungenembolie bezeichnet man eine Verschluss einer Lungenarterie durch ein eingeschwemmtes Blutgerinnsel (Embolus). Sie entsteht meist, wenn Thromben in den tiefen Beinvenen, die sich bei längerer Immobilisierung bilden, durch Bewegung frei werden und sich in den Lungenarterien festsetzen. Es kommt bei den Patienten zu akuter Atemnot, welche häufig zu einer massiven Todesangst bei den Patienten führt.

Lungenödem

Bei einem Lungenödem kommt es zu Flüssigkeitsansammlungen in den Alveolen, welche die Sauerstoffaufnahme verhindern. Als Folge treten Atemnot, eine rasselndes Atemgeräusch oder im schlimmsten Fall ein Atemstillstand auf.