Herz-Kreislauf

Akutes Koronarsyndrom (ACS)

Der Begriff akutes Koronarsyndrom (ACS) umfasst den ST-Hebungsinfarkt (STEMI), den Nicht-ST-Hebungsinfarkt (NSTEMI) und die instabile Angina pectoris (IAP). NSTEMI und IAP werden noch einmal unter NSTE-ACS gegliedert. Bei einem ACS handelt es sich grundsätzlich um eine lebensbedrohlichen Situation, welche sofortige medizinische Intervention benötigt.

hypertensiver Notfall

Von einer hypertensiven Entgleisung ist die Rede, wenn der Blutdruck > 180/120 mmHg ist und keine Hinweise auf Organschädigung vorliegen. Ein hypertensiven Notfall wird definiert als eine schwere Hypertonie > 180/110 mmHg (andere Angaben möglich) in Verbindung mit klinischen Zeichen für eine akute Endorganschädigung. Diese Art des Notfalls erfordert eine sofortige, adäquate Blutdrucksenkung.

Lebensbedrohliche Bradykardie

Bei lebensbedrohlichen Bradykardien handelt es sich um Peri-Arrest-Situationen. Sollte nicht rechtzeitig eine Therapie eingeleitet werden, kommt es zum Herz-Kreislauf-Stillstand. Die Behandlung beinhaltet zuerst die Gabe von Atropin und als eskalierende Maßnahme die transkutane Schrittmachertherapie.

Schock

Der Begriff „Schock“ bezeichnet einen kardiozirkulatorischen Notfall, der als ein Zustand relativen oder absoluten Volumenmangels im Blutkreislauf mit folgender Hypoperfusion der Organe und steigendem Missverhältnis zwischen Sauerstoffangebot und Sauerstoffbedarf definiert ist.

Synkope

Eine Synkope ist definiert als kurzzeitiger Bewusstseinsverlust durch eine vorübergehende Minderdurchblutung des Gehirns. Die Synkope setzt meist rasch ein, ist von kurzer Dauer und es kommt zu einer spontanen und vollständigen Erholung ohne Folgeschäden für den Patienten.